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Paljaspää ist die leichteste Route zu den großen Landschaften des nördlichen Päijänne-Sees

Paljaspää. Foto: Jussi JudinPaljaspää. Foto: Jussi JudinPaljaspää. Foto: Jussi JudinPaljaspää. Foto: Jussi JudinPaljaspää. Foto: Jussi JudinPaljaspää. Foto: Jussi JudinPaljaspää. Foto: Jussi JudinPaljaspää. Foto: Jussi JudinPaljaspää. Foto: Jussi Judin

Paljaspää. Foto: Jussi Judin

In der Inselwelt von Jyväskylä erhebt sich eine, die alle anderen übertrifft. Diese besondere kleine Insel beherbergt verschiedene Bergkuppen, die schon häufig lokale Künstler inspiriert haben. Auf dieser Insel haben auch viele Künstler gelebt, zu erwähnen sei hier Alvar Aalto, dessen Experimentalhaus man bequem auf der gleichen Tour besuchen kann.

Einer dieser Hügel ist mit der Zeit für mich ein besonders lieber Ort geworden. Hier auf der Kuppe des Paljaspää-Hügels kommt man mit wenigen kräftigen Schritten zu solchen Landschaften und Aussichten, die man selten anderswo so leicht erreicht.
Paljaspää liegt am Südende der Insel Muuratsalo (Jyväskylä). Am einfachsten kommt man zum Naturpfad vom Wendeplatz am Ende der Vuorelantie-Straße (Muuratsalo) aus. Hier gibt es ein Hinweisschild zum Naturpfad, und am Straßenrand kann man sein Auto abstellen.

Der Pfad zum Paljaspää ist hin und zurück nicht viel länger als einen halben Kilometer. Das Gelände ist zudem leicht begehbar, so dass man ohne besondere Wanderausrüstung aufbrechen kann. Ich würde sogar sagen, der Pfad eignet sich auch für Personen, die schlecht zu Fuß sind, denn er ist kurz und nicht besonders steil oder steinig. Selbst im Winter scheint der Weg so oft benutzt zu werden, dass man keine Angst vor einem Einsacken der Schuhe haben sollte.
Nach einem kurzen Beginn mündet der Pfad auf eine breitere Schotterstraße, von der man aber gleich auf der anderen Straßenseite auf dem Pfad weitergehen muss. Von hier geht’s dann weiter bis auf die Kuppe des Paljaspää. Und nach wenigen Metern blinkt die Sonne dann schon vielversprechend durch die Bäume, und man ist am Ziel.
Auf dem glatten Felsen überkommt mich jedes Mal das Gefühl, viel weiter weg in tiefer unberührter Natur zu sein. Liegt es vielleicht an der gewaltigen Masse des Felsens, der aus dem Boden emporwächst und das Gemüt beruhigt, oder ist es der Blick auf die weite Landschaft und den See, der die kleinen Sorgen unbedeutend erscheinen lässt? Auf jeden Fall wird man an solchen Plätzen jedes Mal von einem Gefühl des Friedens überwältigt.

Die Aussicht vom Paljaspää nach Osten auf die bekannten großen Wasserflächen des nördlichen Päijänne-Sees verspricht an Sommertagen einen berauschenden Sonnenaufgang, der auch an Wintertagen nicht schlecht ist. Direkt vor einem liegt die offene Seefläche Hauhonselkä, die erst bei stärkerem Frost zufriert. Dreht man sich wenig, schließt sich die noch größere Seefläche Ristinselkä an. Mit Ausblicken wird auf diesem Hügel nicht gespart.

Nachdem man eine Zeit lang die Landschaft bewundert hat, bemerkt man zahlreiche, vom Paljaspää wegführende Pfade. Diese Pfade führen den Wanderer um die ganze Insel Muuratsalo bis hin zum Berg Lullivuori. Die Pfade sind jedoch nicht weiter markiert, so dass man für eine längere Wanderung doch eine Karte oder einen Navigator mitnehmen sollte. Das Wegenetz auf der etwa fünf Kilometer langen Insel kann sonst ziemlich unübersichtlich werden.

Ich kehre jedoch zum Ausgangspunkt zurück, und dies ist gerade das Beste am Paljaspää. Man kann hier leicht für einen Augenblick innehalten und sich tief in unberührter Natur fühlen. Er eignet sich hervorragend für eine kleine Kaffeepause oder einen schnellen Ausflug in die Natur, aber bei Bedarf reicht das Gelände auch für längere Ausflüge aus.

Diese Geschichte wurde zusammen mit Retkipaikka realisiert.


Jussi Judin

Jyväskyläer Fotograf, Naturabenteurer und Instagrammer, in dessen Fotos sich Naturkenntnis und fotografisches Wissen vereinen. www.instagram.com/susijussi www.susijussi.com

 

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